Während der Trocknung
- Fenster und Türen geschlossen halten. Kondensationstrockner entziehen der Raumluft das Wasser. Wird gelüftet, holen sie Feuchte von draußen herein und die Trocknung dauert länger.
- Geräte nicht ausschalten. Auch nachts und am Wochenende durchlaufen lassen. Meldet ein Gerät eine Störung, rufen Sie uns an.
- Wege frei lassen. Luftschläuche und Kabel nicht knicken, Ansaug- und Ausblasöffnungen frei halten.
- Zählerstand notieren. Zu Beginn und am Ende – das braucht die Versicherung für die Erstattung der Stromkosten.
Nach der Trocknung: so lüften Sie richtig
- Drei- bis viermal täglich für 5 bis 10 Minuten stoßlüften, am besten mit Durchzug. Dauerhaft gekippte Fenster kühlen die Wände aus und bringen wenig.
- Nach dem Duschen, Kochen und Wäschetrocknen zusätzlich lüften.
- Die Luftfeuchte mit einem einfachen Hygrometer im Blick behalten. Werte zwischen etwa 40 und 60 % sind gut.
Richtig heizen
- Alle Räume gleichmäßig beheizen, auch selten genutzte. Kalte Räume sind die ersten, in denen Feuchtigkeit kondensiert.
- Türen zwischen warmen und kalten Räumen geschlossen halten, damit feuchte, warme Luft nicht in kühle Räume zieht.
- Heizkörper nicht mit Möbeln oder langen Vorhängen zustellen.
Möbel und Bodenbeläge
Schränke und Sofas in den ersten Wochen mit einigen Zentimetern Abstand zur Außenwand aufstellen, damit die Luft zirkulieren kann. Neue Bodenbeläge erst verlegen, wenn eine Messung die Belegreife bestätigt hat – eine abschließende Feuchtigkeitsmessung gehört bei uns zu jeder Trocknung.
Häufige Fragen
Darf ich während der Bautrocknung lüften?
Bei Kondensationstrocknern nein – Fenster und Türen bleiben geschlossen. Bei anderen Verfahren sagen wir Ihnen vor Ort, was zu beachten ist.
Wie viel Luftfeuchtigkeit ist normal?
In Wohnräumen sind etwa 40 bis 60 % relative Luftfeuchte üblich. Liegt der Wert dauerhaft darüber, häufiger lüften und gleichmäßiger heizen.
