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Blower-Door-Test in Hamm & Umgebung

Ein Blower-Door-Test misst, wie luftdicht ein Gebäude ist, und spürt Leckagen in der Gebäudehülle auf. Die BTuH GmbH aus Hamm misst nach den aktuellen Normen, insbesondere DIN EN ISO 9972, und stellt alle Nachweise für das Gebäudeenergiegesetz (GEG) und Förderprogramme aus.

  • DIN EN ISO 9972
  • Nachweise für GEG & Förderung
  • EFH in 2–3 Std.

Wie funktioniert der Blower-Door-Test?

Ein Messgerät mit drehzahlgeregeltem Ventilator wird luftdicht in eine Außentür oder ein Fenster eingebaut. Es erzeugt Unter- und Überdruck – gemessen wird bei verschiedenen Druckdifferenzen, maßgeblich bei 50 Pascal. Aus der Luftmenge, die durch die Leckagen strömt, ergibt sich die Luftdichtheit.

Die Belastung ist gering: Die Prüfdrücke von 10 bis 60 Pascal entsprechen Wind mit etwa 15 bis 35 km/h.

Welche Werte werden ermittelt?

Grenzwerte nach GEG: n50 höchstens 3,0 1/h ohne und 1,5 1/h mit Lüftungsanlage. Der Passivhaus-Standard verlangt 0,6 1/h.

n50 – Luftwechselrate

Luftvolumenstrom bei 50 Pa geteilt durch das Gebäudevolumen, in 1/h. Maßgeblich für Gebäude bis 1.500 m³.

q50 – Luftdurchlässigkeit

Volumenstrom bei 50 Pa geteilt durch die Hüllfläche, in m³/(m²·h). Maßgeblich für größere Gebäude und aussagekräftig für die Qualität der Hülle.

Wann und warum messen?

Eine luftdichte Hülle senkt Heizkosten, erhöht den Wohnkomfort und schützt die Konstruktion: An verdeckten Undichtigkeiten kondensiert Feuchtigkeit, und es droht Schimmel. Für viele Förderprogramme wie das KfW-Effizienzhaus ist der Nachweis Pflicht.

Wir empfehlen zwei Messungen: die erste, sobald die luftdichte Ebene fertig ist – dann lassen sich Mängel noch günstig beheben –, die zweite im bezugsfertigen Zustand, weil Elektro-, Heizungs- und Sanitärgewerke die Hülle im Ausbau oft wieder durchstoßen.

Vorbereitung und Unterlagen

  • Berechnung des Innenvolumens im Endzustand und der Nettowohnfläche
  • Wärmeschutznachweis
  • Alle Fenster und Außentüren geschlossen; Abflüsse ohne Wasser im Siphon sowie Lüftungsöffnungen abgedichtet
  • Während der Messung ruht der Baubetrieb; reine Innenarbeiten wie Malerarbeiten können weiterlaufen
  • Bei starkem Wind ist keine genaue Messung möglich

So gehen wir vor

  1. Abstimmung von Termin, Unterlagen und Vorbereitung.
  2. Einbau des Messgeräts in eine Tür- oder Fensteröffnung.
  3. Messung bei Unter- und Überdruck.
  4. Leckagesuche, bei Bedarf mit Thermografie.
  5. Prüfbericht mit Messwerten und Nachweisen für GEG und Förderung.

Häufige Fragen zu Blower-Door-Tests

Brauche ich einen Blower-Door-Test?

Für viele Förderprogramme wie das KfW-Effizienzhaus ist er Pflicht. Generell ist er für jeden Neubau und jede energetische Sanierung zu empfehlen.

Wie lange dauert ein Blower-Door-Test?

Beim Einfamilienhaus mit Vorbereitung etwa 2 bis 3 Stunden. Bei Mehrfamilienhäusern und Gewerbeobjekten kann es mehrere Tage dauern.

Welche Grenzwerte gelten?

Nach GEG n50 höchstens 3,0 1/h ohne und 1,5 1/h mit Lüftungsanlage, beim Passivhaus 0,6 1/h.

Wann sollte gemessen werden?

Idealerweise zweimal: nach Fertigstellung der luftdichten Ebene und im bezugsfertigen Zustand.

Nach welcher Norm messen Sie?

Nach den aktuellen Normen, insbesondere DIN EN ISO 9972, mit allen Nachweisen für GEG und Förderprogramme.

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