Zu diesem Bereich zählt der Rohrbruch, die undichte Wasserleitung und die spezielle Leitungsortung. Der Rohrbruch ist häufig nicht sofort erkennbar, unser Team in Soest hilft Ihnen schnell weiter. Je schneller die Leckortung zu einem Ergebnis führt, desto weniger Folgeschäden sind zu verzeichnen. Schimmelpilzbefall kann zu einem späteren Zeitpunkt auftreten.

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Warum eigentlich eine Leckortung durchführen

Durch eine Leckortung kann der Folgeschaden und somit die Folgekosten reduziert werden. Ein weiterer Vorteil ist, die Schadenstelle wird bei der Leckortung so weit wie möglich eingegrenzt und wenn notwendig direkt freigelegt.

Leckortung und Leitungsortung in Soest

Störungen im Leitungssystem müssen rasch beseitigt werden, ebenso drohen bei einer undichten Wasserleitung massie Schäden an der Bausubstanz, die häufig den Schimmelbefall nach sich ziehen. Verstopfte Rohre und Abwasserleitungen sind ebenfalls der Alptraum vieler Mieter und Hausbesitzer. Wenn das Wasser nicht mehr abfließen kann, drohen logischerweise überlaufende Wassermassen. Nur der kompetente Fachmann kann hier die Ursache finden. Unser Team in Soest hat das notwendige Fachwissen um dieses zu realisieren.

Die Leitungsortung wird mit unterschiedlichen Messinstrumenten und Techniken durchgeführt und erfolgt häufig mithilfe Thermografie und Infrarotmesstechnik.

Einige wichtige Verfahren:

  • Differenzdruckmessungen,
  • Videountersuchungen,
  • Signalnebelverfahren,
  • Kanal-TV,
  • Elektroakustik,
  • Leckageprüfung mit Farbe,
  • Blower-Door-Messung.

Die Leckageprüfung mit Farbe ist eine der einfachsten Methoden. Farben, die nicht gesundheitsschädigend sind, werden mit Wasser gemischt und in die betreffenden Rohre eingeführt. Die austretende Farbe informiert über das Leck. Allerdings ist dieses Verfahren nicht prinzipiell anzuwenden, denn es eignet sich nicht für jede Situation. Die Elektroakustik wird mit einem speziellen elektroakustischen Ortungsgerät realisiert. Durch dieses Verfahren kann, bei einigen Leitungsarten, auf den Zentimeter genau ermittelt werden, wo sich das Leck befindet. Die Umgebung der das Leck verursachenden Fläche reagiert mit Schwingungen und daraus folgenden typischen Fließgeräuschen, die durch dieses Gerät aufgespürt werden. Das empfindliche Kontaktmikrofon ist in der Lage, diese „unnormalen“ Geräusche in ein Audiosignal zu verwandeln.

Vorteile der Leckageortung

  • Durch die schnelle Ortung entstehen weniger oder keine Schäden an den Fliesen oder Bodenbelägen.
  • Die Reparaturzeit verkürzt sich, abhängig von Schnelligkeit der Ortung.
  • Folgeschäden können größtenteils vermieden werden durch die präzise und schnelle Ortung.

 

Leckortung, Rohrbruch, undichte Wasserleitung, Leitungsortung in Unna

Ein Wasserschaden ist katastrophal, die Ursache muss umgehend durch eine Leckortung gefunden werden. Häufig gibt es Anzeichen, dass etwas nicht in Ordnung ist. Dunkle Flecken an den Wänden, eine geringe Menge Wasser tritt aus; diese Warnzeichen sollten den Bewohnern zu denken geben. Nun muss schnellstens eine präzise Leckortung durchgeführt werden, um festzustelle wo genau das Wasser austritt. Erst nach der Leckortung kann die effiziente Beseitigung des Wasserschadens realisiert werden.

Wie wird die Leckortung in Unna durchgeführt?

Einige Verfahren ermöglichen eine exakte Ortung:

  • Thermografie wird an Warmwasser- oder Heizungsleitungen angewendet, deren unterschiedliche Temperaturen durch Farben erkenntlich sind. Das mit der Infrarotkamera erstellte Diagramm ermöglicht die genaue Sicht der Wärmestrahlungsverteilung.
  • Druckproben an Leitungen, die Wasser führen,
  • das Tracer-Gasverfahren,
  • die elektronische Feuchtigkeitsmessung,
  • endoskopische spezielle Untersuchungen. Hohlräume unter Badewannen, Schächten, Ablaufleitungen werden mithilfe von Endoskopen und Rohrkameras entdeckt; die Fehlerquelle wird erkannt. Stemmarbeiten und zerstörte Fliesen gehören der Vergangenheit an. 
  • Färbemittel, die ins Wasser gelassen werden,
  • Akustikortung.

Der Ort, wo das Wasser heraustritt, ist ebenfalls von Wichtigkeit, um das richtige Verfahren einzusetzen. Meist treten die Schäden in den aufgeführten Bereichen auf:

  • Undichtigkeit in der Dachabdeckung,
  • Schäden in den wasserführenden Leitungen,
  • Defekt der Fußbodenheizung,
  • Rohrbruch außerhalb des Hauses.

In diesen Bereichen wird die Leckortungen zuerst mithilfe von Thermografik-Kameras, Gasdetektoren, Färbemitteln und Neutronensonden durchgeführt.
Wenn die Materialfeuchte und Leckagen deutlich erkennbar ist, kann die Behebung der Schäden in die Wege geleitet werden. Die kapazitive Feuchtemessung erzeugt ein Hochfrequenzfeld, dass eine Messtiefe bis zu 40 mm erreicht. Die Mikrowellen-Feuchtemessung hingegen ist in der Lage, eine zerstörungsfreie Tiefenmessung bis zu 300 mm zu ermöglichen. Das Gasdetektionsverfahren wird zur Leckortung von Rohrbrüchen, Flachdächern oder ähnlichen Konstruktionen angewendet. Bei schwer zugänglichen Bereichen, wo andere Messmethoden versagen, ist das Gasdetektionsverfahren hilfreich.

Unterschiedliche Verfahren zur Leckortung in Unna

Die Widerstands-Feuchtemessung bestimmt den elektrischen Widerstand des Baustoffes. Der elektrische Widerstand bezieht sich auf den derzeitigen Grad der Feuchtigkeit. Die kapazitive Feuchtemessung wird explizit im gefliesten Bereich durchgeführt, um beim Estrich und sich der meist darunter befindlichen Fußbodenheizung punktgenau die Stellen zu orten. Die elektroakustische Leckortung wird mit einem Geofon durchgeführt, welches Schallwellen erfasst, die bei einer Leckstelle an Wasser- oder auch Heizungsrohren auftreten. Beim Tracer-Gas-Verfahren wird Gas in die Rohrleitungen gefüllt welches an der Leckstelle austritt.

Elektro-Impuls-Verfahren in Unna

Diese Methode wird zum Auffinden von Löchern und Rissen in Flachdächern, auf Parkdecks und Terrassen speziell eingesetzt. Das hydrostatische Verfahren hingegen vereinfacht die Ortung, wenn mehrere Rohrleitungen nebeneinander liegen. Die Druckluftbefüllung sorgt für ein genaues Ergebnis.

Diese Methode wird zum Auffinden von Löchern und Rissen in Flachdächern, auf Parkdecks und Terrassen speziell eingesetzt. Das hydrostatische Verfahren hingegen vereinfacht die Ortung, wenn mehrere Rohrleitungen nebeneinander liegen. Die Druckluftbefüllung sorgt für ein genaues Ergebnis.

Mann darf aber nicht vergessen das es immer wieder Leckagen gibt bei denen es notwendig ist das Bauteil zu öffen um die Schadenstelle zu finden.

Durch eine CM-Messung wird der Feuchtegehalt von z.B. Estrich festgestellt. Dieses ist notwendig um die Verlegereife festzustellen.

Man darf aber eines nie vergessen, für die Verlegereife des Untergrundes ist immer der Verleger verantwortlich!

Hier ein Auszug aus Wikipedia

Bei diesem Verfahren wird die feuchte Probe gewogen und danach in einen Druckbehälter eingeführt, in dem sich Stahlkugeln sowie eine Glasampulle mit Calciumcarbid befinden. Alles wird im verschlossenen Behälter zerkleinert und vermischt. Das enthaltene Wasser bildet mit Calciumcarbid nach folgender Gleichung Acetylen:

\mathrm{CaC_2\ + 2 \ H_2O\longrightarrow\ Ca(OH)_2 + C_2H_2}

Die Menge des Acetylens wird durch Messung des Druckanstieges über ein Manometer bestimmt und ist das Maß für die Menge an zuvor vorhandenem Wasser. Die Bestimmung des Wassergehalts erfolgt mit Bezug auf die Probenmasse. Bewährt hat sich diese Methode für die Überprüfung des Wasser-Zement-Werts von Frischbeton. Es ist mit Messabweichungen von ± 1-3 % der in der Probe vorhandenen Feuchte zu rechnen.

Ende Auszug Wikipedia

Mit Gas sollte nicht getrocknet werden, da bei der Verbrennung von Gas  erhebliche Mengen an Wasser entstehen.

Der Einsatz von Gasheizgeräten und Gasstrahlern ist nicht zu empfehlen. Bei der Verbrennung von 1,0 kg Propangas bilden sich 800 Gramm Wasserdampf.

Ein überhasteter Bezug des nicht ausgetrockneten Hauses verursacht in den ersten Jahrenusätzliche Heizkosten. Feuchte Luft ist schwerer zu erwärmen als trockene. Restfeuchtigkeit/Baufeuchtigkeit kann auf Grund der Wärmeschutzfassaden praktisch nur noch in den Innenraum abgegeben werden eine hohe Luftfeuchtigkeit ist deshalb unausweichlich. Durch eine gezielte Trocknung können in den ersten drei Jahren durchschnittlich 20 – 35 % der Heizkosten gespart werden. Zusätzlich lassen sich Folgeschäden vermeiden

An dem Einsatz von technischen Bautrocknungsanlagen führt heute kein Weg mehr vorbei, ganz  unabhängig von der Größe des Bauobjektes, dem Einsatzgebiet des Gebäudes oder der Jahreszeit. Der Zeitfaktor spielt bei Bauprojekten eine große Rolle:

Zeit ist Geld, je schneller das Gebäude fertiggestellt wird, desto mehr Geld wird gespart.
Die Vorteile einer Bautrocknung liegen klar auf der Hand:

  • Bautrocknung verhindert Terminverzug wegen nicht ausführbarer Arbeiten
  • die Entfeuchter zur Bautrocknung können durch den Bauherren selbst betrieben werden
  • der Innenausbau kann während der Bautrocknung weitergeführt werden
  • der Innenausbau wird durch eine Bautrocknung beschleunigt und somit eine pünktliche Fertigstellung gewährleistet
  • Spätschäden und Nacharbeiten aufgrund erhöhter Baufeuchte werden durch eine Bautrocknung weitgehend ausgeschlossen

Ein weiteres Einsatzgebiet ist die Beseitigung von Schäden die nach Hochwasser, Rohrbruch, etc… entstehen.
Gelangt Wasser unter den Estrich oder in Hohlräume sind die Folgeschäden oftmals unabschätzbar. Auch hier gilt wieder : Schnelligkeit hilft den Schaden zu minimieren.

Fazit

Innerhalb bestimmter bauphysikalischer Grenzen kann die technische Bautrocknung das Optimum an Zeit- und Geldersparnis für den Bauherren erreichen und die Bauphasen um Wochen und Monate verkürzen. Den Handwerkern wird eine genaue Voraussage und Planung sowie die plangemäße Umsetzung der Arbeit möglich. Die ökonomischen und ökologischen Aspekte werden in einem optimalen Kosten-/ Nutzenverhältnis für die Kunden und die Handwerker gestellt, so dass eine Vorteilssituation für beide Seiten entsteht.

Die Temperatur für eine effektive Trocknung sollte mindestens +8°C und maximal 35°C betragen. Die optimale Trocknungstemperatur liegt zwischen 10°C und 23°C.

Ab wann kann mit der Neubautrocknung begonnen werden?

Nach ca. 5-7 Tagen kann mit der Trocknung des Estrichs begonnen werden.

Der Estrich sollte so weit ausgehärtet sein, dass begangen werden kann.

Nach ca. 2-3 Tagen kann mit der Trocknung von Zement- und Gisputz begonnen werden.

Mauerwerk sollte nur getrocknet werden, wenn es als Sichtmauerwerk bestehen bleibt oder sehr viel Nässe aufweist.

Die Gefahr der Rissbildung in Estrichen und Putzen ist bei der Benutzung von Kondenstrocknern nicht gegeben. Mit Hilfe der Kondenstrockner sinkt die relative Luftfeuchte von 90 auf 70 Prozent relativ schnell. Relativ langsam vollzieht sich die Absenkung der Luftfeuchtigkeit von 70 auf 40 % relative Luftfeuchte. Dadurch sind der Estrich und alle anderen Bauwerksteile in der Lage schonend und gleichmäßig Ihren Wasseranteil an die sie umgebende Raumluft abzugeben. Zusätzliche aufgestellte Ventilatoren und Heizgeräte (Elektro- Öl mit Abgasführung) unterstützen die Trocknung. Auf direkt strahlende Heizgeräte sollte verzichtet werden. Hier besteht die Gefahr, dass die Oberfläche zu schnell trocknet und die tiefer liegende Feuchtigkeit kapillar nicht so schnell nachziehen kann. Eine Trocknung erfolgt nur Oberflächlich.

Beendet werden sollte die Trocknung erst wenn die Restfeuchte im Mauerwerk und im Estrich die normale Ausgleichsfeuchte erreicht hat. In der Regel ist das nach ca. 10-14 Tagen.

Dieses kann mit Messgeräten nachgewiesen werden.

Folgende Trocknungs-Richtwerte haben sich in der Praxis ergeben

Geringe bis normale Baufeuchte 7-14 Tage

Hohe Restbaufeuchte 12-16 Tage

Lüften immer vom warmen zum kalten

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Die Bautrocknung ist ein nicht zu unterschätzender Faktor zu Verhinderung von Folgeschäden

Während der Bauphase werden beachtliche Mengen Wasser durch Putz, Estrich und Mauerarbeiten in den Neubau eingebracht. Des weiteren ist der Rohbau der Witterung ausgesetzt solange er nicht geschlossen ist.

schimmel
Ein Backstein kann bis zu 60% seines eigenen Volumens Wasser speichern. Beton benötigt unter natürlichen Voraussetzungen zur Trocknung 480-800 Tage. Ein Ziegelmauerwerk trocknet erst nach 120 – 360 Tagen von selber aus.

Oftmals treten nach kurzer Zeit Schimmelpilze und feuchte Stellen auf, welche während der Bauphase vom Maler überarbeitet wurden.

Aber auch ein nur generell zu feucht übergebener Neubau ohne schwere Durchfeuchtungen birgt die Gefahr von schweren Folgeschäden: Hinter frisch aufgehängten Gardinen, Bilderrahmen oder Schrankwänden und Möbelgarnituren bildet sich bei wohnlichen Zimmertemperaturen sehr schnell der Schimmelpilz.

Schäden an Baustoffen

  • Mineralische Baustoffe
  • Anhydrit-Estrich
  • Zementestrich
  • mineralische Dämmstoffen
  • Betonböden und Sichtbetonwänden
  • Steinböden, Klinker, Mamor, Naturstein
  • Zementputze, Kalkputze
  • Gipsputze
  • Holz
    • Spanplatten
    • Parkett
    • Holzfußleisten
    • Vertäfelungen
    • Holztürrahmen
    • Holzmöbel
    • Holzbalkenkonstruktionen

3. Sonstiges

  • Hohlwände mit Gipskartonbeplankung
  • Fermacell-Platten

Anhydrit-Estrich
Anhydrit – Estriche neigt nach 2-4 Wochen Dauerfeuchtigkeit zum Verfall, und sind dann nicht mehr zu sanieren. Mit der Trocknung muss unverzüglich begonnen werden solange die Festigkeit noch vorhanden ist und keine Zersetzung eingesetzt hat. Nach dieser Frist wird der Anhydritestrich weich und unbrauchbar und muss ersetzt werden.

Zementestrich
Zementestriche sind relativ feuchteresistent. Durch die unter dem Estrich vorhandene Feuchtigkeit können weitere kostspielige Folgeschäden an der Dämmung und im Bereich der Wände entstehen. Wenn die Feuchtigkeit längere Zeit unter dem Estrich steht, macht sich dieses durch Modergeruch bemerkbar. Daraus resultierend können sich Schimmelpilze bilden. Nach ca. 6 Monaten beginnt das Wasser an zu faulen und eine starke Geruchsbelästigung tritt auf. In den Wandbereichen muss aufgrund der Aufsteigenden Feuchtigkeit der Putz abgeschlagen werden. Nach einer Trocknung ist der Estrich wieder voll funktionsfähig. Evtl. Risse können problemlos mit EP-Harzen vergossen werden.

mineralische Dämmstoffen
Durch die Feuchteeinwirkung fallen mineralische Dämmstoffe nach Stärke des Materials bereits innerhalb weniger Tage bis Wochen zusammen und verlieren in der Folge Ihre ursprünglichen Dämm- und Isolationseigenschaften. Deshalb sollte nach einem Wasserschaden schnellstens mit der technischen Trocknung der Dämmschichten und des Estriches begonnen werden.

Betonböden und Sichtbetonwänden
Aufgrund ihres Kapilargefüges nehmen diese Baustoffe nicht viel Feuchtigkeit auf. Eine Trocknung ist nur dann sinnvoll, wenn Gips, – oder andere nicht feuchtigkeitsverträgliche Putze aufgebracht werden sollen.

Steinböden, Klinker, Mamor, Naturstein
Steinböden, Klinker, Mamor, Naturstein etc. können in aller Regel erhalten werden. Es können sich jedoch bei Mamor und Travertin nach zu langer Feuchtigkeitseinwirkung aufgrund aufsteigender Feuchtigkeit verschiedene Kalksubstanzen und Säuren lösen und zu Ausblühungen, Zersetzungen und Verfärbungen im Naturstein führt. Des weiteren sind verschiedene Bindemittel, welche im Kleber enthalten sind auf längere Dauer nicht wasserbeständig und in der Folge lösen sich mit der Zeit die Platten vom Estrich. Durch eine rechtzeitige künstliche Trocknung können in vielen Fällen kostspielige Folgeschäden vermieden werden Verfärbungen sowie mineralische Ausblühungen an der Oberfläche währen der Trocknungsphase können durch den Einsatz von Vakuumverdichtern vermieden werden.

Zementputze, Kalkputze
Kalk- und Zementputze sind relativ feuchtigkeitsresistent. Nach erfolgter Trocknung sind diese in aller Regel wieder voll nutzbar. Eckschienen aus Metall und evtl. Nägel im Putz müssen entfernt werden, da diese nach längerer Feuchtigkeit Rostbildung zeigen. Evtl. anfallende weise Ausblühungen sind Salze und können abgebürstet oder mit spezieller Bauchemie behandelt werden.

Gipsputze
Gipsputze neigen bei Feuchtigkeit zu Verfärbung und Schimmelbildung. Gipsputz wird bei längerer Feuchtigkeit schmierig und muss entfernt werden. Gerade im Neubaubereich tritt dieses Problem oftmals bei Wasserschäden auf. Der Estrich und die darunter liegende Dämmschicht ist durchnässt und die Feuchtigkeit zieht Kapilar in den Wänden hoch.

Holz

Spanplatten, OSB-Platten
Die im Wohnungsbau Platten(Span-OSB) sind in aller Regel nicht wasserfest. Diese Bodenplatten werden mit Nut und Feder verlegt. In diesen Bereichen sind die Platten nicht versiegelt und somit nicht gegen Wasser geschützt. Bei einem Feuchtigkeitsschaden dringt das Wasser in diesen Bereichen ein. Selbst eine sofort eingeleitete Trocknung kann dieses nicht immer verhindern Die Platten gehen an den Nähten auf. Diese Mängel lassen sich in den seltesten Fällen durch Schleifen oder Spachteln beheben. Bei länger einwirkender Feuchtigkeit quellen die Platten auf der ganzen Fläche auf und können vom Untergrund abreissen. Bodenbeläge wie z.B. Teppich oder Kunststoffbeläge müssen entfernt werden da starkes Schimmelwachstum einsetzten kann.

Hölzer und Holzkonstruktionen
Hölzer leisten dem Wasser praktisch keine Gegenwehr. Jedes Holz wächst und quillt durch Einfluss von hoher Luftfeuchtigkeit und Wasser. Durch die längere Einwirkung von Feuchte entsteht Pilzwachstum jeglicher Art. Angefangen von normalem Schimmelpilzwachstum, über Blättlinge bis hin zum holzzerstörendem echten Hausschwamm. Die Deformationen, Verfärbungen und Zersetzungen sind endgültig, das Holz kehrt nicht in seinen ursprünglichen Zustand zurück. Die Hölzer sind nur durch handwerkliche Bearbeitung wieder in einen nutzbaren Zustand zu versetzen. Defektes und zerstörtes Holz muss herausgeschnitten und ersetzt, geschüsseltes Holz heruntergedrückt und geschliffen, verfärbte Hölzer neu lasiert werden.

Parkett
Stäbchenparkett ist sehr empfindlich gegen Wasser. Die schmalen Stäbe sind an den Seiten offen und unbehandelt, die Versiegelung ist nur oberflächlich. Zieht Feuchtigkeit in diese Fugen, so quillt der Stab innerhalb von wenigen Stunden. Dort löst sich das verklebte Parkett vom Estrich und kann nur noch entsorgt werden. Weniger beschädigte Flächen, deren Verklebung noch intakt ist, müssen neu geschliffen werden. Ist Parkett im Fischgrätenverbund verlegt und fest auf dem Estrich verklebt, so kann es zwar nach einem Wasserschaden auf dem Untergrund haften bleiben. In jedem Falle wird es aber in eine oder zwei Richtungen stark wachsen. Wenn das Parkett schwimmend verlegt ist, dann wird es ebenfalls stark schüsseln und wachsen, vom Boden abheben und sich an manchen Stellen bis zu 50-60 cm sich hoch auftürmen. Vielfach verfärbt sich das Holz unterhalb der Versiegelung dunkel oder es wächst Schimmelpilz im Holz.

Fertigparkett ist in der Regel schwimmend auf einer Isolierschicht verlegt. Das Parkett wird an den Trennfugen Wasser ziehen und der sehr dünne, edle Parkettbelag wird sich vom Trägerholz abheben. Obwohl dieses Parkett gut zu trocknen ist, ist es häufig aus optischen Gründen nicht mehr zu verwenden. Es wird dann vor der Trocknung des Estriches zu entscheiden sein, ob es zu retten ist oder entfernt werden soll

Holzböden aus Fichtenholz oder ältere Pitch-Pine-Böden die auf Nut und Feder verlegt sind, wachsen nach einem Wasserschaden in die Längs- und Querrichtung. In der Längsrichtung gestossene Hölzer weisen später Fugen von einigen Millimetern auf. In der schmalen Querrichtung kommt es zur Schüsselung an Nut und Feder. Ebenfalls in Querrichtung können sich mehrere Bretter auftürmen und von der Balkenlage ablösen.
Bodenbeläge sind auf jeden Fall vor der Trocknung zu entfernen

Holzfußleisten
Scheuerleisten aus Holz wachsen und quellen auf. Die Farbe blättert ab. Auf der Rückseite des Holzes wird es durch die Tapete und den Putz dauerhaft befeuchtet. Es kommt unweigerlich zu schwerem Schimmelpilzbefall, der über lange Zeit unbemerkt bleibt, bis der Pilz an der Tapete und im Putz hochwächst. Fußleisten sollten in jedem Falle abgeschraubt oder abgerissen werden, da eine Trocknung des Mauerwerks hinter der Fußleiste nicht durchführbar ist

Vertäfelungen
Holzvertäfelungen an Decken und Wänden verkraften durch Ihre Konstruktion (auf z.B. Konterlattung) einen Wasserschaden relativ gut. Das Wasser läuft nur an den Brettern entlang. Nur diese quellen meist in geringem Maße auf . Auf der ganzen Breite der Vertäfelung heben sich oft nur zwei bis drei Bretter ab, die zu ersetzen sind. Schimmelpilzbildung auf dem Holz ist relativ selten, Die Hohlräume sind nach längerer Feuchtigkeit auf Schimmelpilz zu untersuchen.

Holztürrahmen
Alte Türrahmen sind in aller Regel aus Massivholz. Bei Feuchtigkeit wachsen Füllholz und Rahmenholz auf Grund ihrer unterschiedlichen Schichtstärke in verschiedene Richtungen.
Nach der Trocknung auftauchende Risse oder Fugen können durch Spachteln und lackieren behoben werden.
Neue Türrahmen aus Spanplatte mit Pressholz saugen an der offenen Bodenseite das Wasser auf und quellen stark. Das Furnier wird hochgedrückt. Der Rahmen kann auch nach einer Trocknung nur noch ersetzt werden. Er lässt sich zwar gut trocknen, jedoch ist die optische Beeinträchtigung nicht zu reparieren. Die Tür verzieht sich und lässt sich oftmals nicht mehr schliessen

Holzmöbel
Möbel aus Vollholz lassen sich häufig retten und restaurieren. Andere Möbel aus Spanplatten oder mit Furnieren quellen zu stark auf und werden durch die Feuchtigkeit unbrauchbar.

Holzbalkenkonstruktionen
Holzbalken können gut Wasser aufnehmen, sind jedoch auf Grund ihrer Durchmesser relativ stabil und verdrehen oder deformieren sich sehr selten. Im Bereich von Holzkassettendecken mit Schüttung besteht die Gefahr von Schimmelbildung. Um dieses zu vermeiden ist eine technische Trocknung unvermeidbar.

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