Bautrocknung in Hamm & Umgebung

Bautrocknung ist die technische Trocknung von Bauwerken, um überschüssige Feuchtigkeit aus Wänden, Estrich und Decken zu entfernen. Sie verhindert Folgeschäden wie Schimmel und ermöglicht, dass nachfolgende Arbeiten ohne Verzug beginnen können. Als BTuH GmbH aus Hamm setzen wir dafür professionelle Kondensationstrockner ein.

Warum ist eine technische Bautrocknung nötig?

Ein Neubau enthält große Mengen an Baufeuchte aus Beton, Estrich und Putz. Optimale Bedingungen für eine natürliche Trocknung – rund 25 °C und etwa 30 % Luftfeuchte in der Außenluft – herrschen in Deutschland ganztags nur an etwa 15 Tagen im Jahr. Ohne technische Unterstützung zieht sich die Trocknung daher oft über Monate.

Warme Luft kann mehr Wasser aufnehmen als kalte. Ist die absolute Feuchte innen und außen gleich, entsteht kein Diffusionsstrom – und damit keine Trocknung. Genau hier setzt die technische Trocknung an: Sie schafft aktiv das Gefälle, das die Feuchtigkeit aus dem Bauteil zieht.

Kondensationstrocknung

Das im privaten und industriellen Bereich am häufigsten eingesetzte Verfahren. Die feuchte Raumluft wird am kalten Verdampfer des Geräts abgekühlt, das Wasser kondensiert und wird abgeführt. Einfach, kostengünstig und wirksam.

Kein Trocknen mit Gas

Von einer Trocknung mit Gas raten wir ab: Bei der Verbrennung entstehen erhebliche Mengen an zusätzlichem Wasser, was der Trocknung entgegenwirkt.

So gehen wir vor

  1. Feuchtigkeitsmessung zur Bestimmung des Ausgangszustands.
  2. Auswahl und Aufstellung der passenden Trocknungsgeräte.
  3. Laufende Kontrolle des Trocknungsfortschritts.
  4. Abschlussmessung und Dokumentation der erreichten Trockenheit.

Was kostet eine Bautrocknung?

Die Kosten hängen von der Fläche, dem Feuchtegrad und der Dauer ab. Die Kosten beginnen bei einer Kleinstrocknung bei ca.150 Euro. Bei Wasserschäden hängt es vom Umfang der Schädigung ab. Bei einem versicherten Wasserschaden werden die Trocknungskosten in der Regel von der Gebäudeversicherung übernommen. Gern erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot.

Das hängt vom Feuchtegrad und der Bauart ab – von wenigen Tagen bei kleineren Wasserschäden bis zu mehreren Wochen bei durchnässten Bauteilen. Eine Feuchtigkeitsmessung gibt Aufschluss.

Ja. Eine fachgerechte Trocknung entzieht Schimmelpilzen die Lebensgrundlage Feuchtigkeit und beugt so Schimmelbildung wirksam vor.

In vielen Fällen ja, eingeschränkt. Die Geräte laufen kontinuierlich und erzeugen Geräusche und Wärme. Wir beraten Sie zur konkreten Situation.

Bei einem versicherten Wasserschaden in der Regel ja. Wir übernehmen auf Wunsch die Abwicklung mit dem Versicherer.

Durch eine einfache und kostengünstige Trocknung mittels Kondensationstrocknern lassen sich diese und auch zukünftige Probleme (Schimmel etc.) vermeiden. Ein weiterer Vorteil: Folgewerke können schneller und ohne Zeitverzug begonnen werden.

Luftfeuchtigkeit

Die Luftfeuchtigkeit zeigt den prozentualen Wert der möglichen Wasseraufnahmemenge der Luft im Verhältnis zur Temperatur. Das heißt, warme Luft kann mehr Wasser aufnehmen als kalte. Der tatsächliche Feuchtegehalt der Luft, die absolute Feuchte, ist jedoch bei unserem Beispiel sowohl im Haus als auch im Freien etwa gleich (ca. 10,8 Gramm Wasser pro m3 Luft). Es entsteht kein Diffusionsstrom und somit keine Trocknung. Um dennoch einen trocknen Baukörper gewährleisten zu können, ist es notwendig, technisch zu trocknen.

Neubautrocknung

Optimale Trocknungsbedingungen für eine natürliche Trocknung der Bausubstanz liegen vor, wenn die Temperaturen um die 25° C liegen und die relative Feuchte in der Außenluft ca. 30% beträgt. Diese optimalen Bedingungen herrschen in Deutschland ganztags an ca. 15 Tagen im Jahr. Im Frühjahr und im Sommer herrschen im Neubau erfahrungsgemäß Temperaturen von etwa 18°C bei 70 %relativer Luftfeuchtigkeit. Bei Außentemperaturen von 24°C und einer relativen Luftfeuchte von 50 % sollte man annehmen, dass der Neubau durch Lüften schnell getrocknet werden kann.