Neubautrocknung

Aufgrund der immer kürzeren Bauzeiten können die Objekte nicht mehr natürlich austrocknen. Diese Tatsache wird oftmals nicht bedacht und es entstehen Schäden durch die während der Bausphase eingebrachte Feuchtigkeit.Diese durch Baufeuchtigkeit entstehenden Schäden können bis zur Unbewohnbarkeit der Häuser führen. Die Beseitigung dieser Schäden ist sehr aufwendig und kostenintensiv.

Um bei einem Neubau die Ausgleichsfeuchte zu erreichen können bei normaler Witterung und Wohnverhalten bis zu 3 Jahren vergehen.

Hier einige Beispiele und der daraus entstehende Schaden

  • Schimmel hinter den Einbauküchen Einbauküche muß demoniert werden, Rückwände austauschen, verschimmelten Putz erneuern, Küche feinreinigen Einbauküche feinreinigen und einbauen
  • Estrich noch feucht Bodenbeläge raus Trocken Bodenbeläge neu verlegen
  • erhöhte Luftfeuchtigkeit Gefahr der Schimmelbildung im ganzen Haus Schädigung der Bausubstanz
  • etc….

Durch den, oftmals auch verdeckten, Schimmelbefall von Neubauten treten häufig gesundheitliche Probleme auf. Dieses trifft meistens Kinder und kranke Personen.

Ein weiterer, in der heutigen Zeit nicht zu vernachlässigender, Punkt sind die Heizkosten. Sie müssen, um das Haus „Trocken zu wohnen“ viel öfters Lüften und dementsprechend mehr Heizen. Dieses schadet natürlich auch der Behaglichkeit in den eigenen vier Wänden.

Die Vorteile durch eine technischen Bautocknung sind vielfältig.

  • Die Trocknungszeit des Estrichs kann um bis zu 50% verkürzt werden
  • Der Innenausbau kann beschleunigt werden
  • Heizkosten werden gespart
  • Putz und Mauerwerk trocknet schneller
  • etc…

Sprechen Sie uns an (02381/491910),  wir helfen Ihnen auch bei der Neubautrocknung

Nach 2-3 Tagen kann mit der Trocknung von Gips- und Zementputz begonnen werden. Zementestrich kann nach ca. 5-7 getrocknet werden. Generell sollte mit dem Hersteller/Verarbeiter abgeklärt werden ab wann getrocknet werden kann. Da Kondenstrocker die Luftfeuchtigkeit schonend auf ca. 50-60% absenken ist nur in den seltensten Fällen mit Rissbildung im Putz zu rechnen. Durch den Einsatz von Umluftventilatoren kann die Trocknung beschleunigt werden. Wichtig ist nur das die Raumtemperatur mind. 12-15°C beträgt. Unterhalb dieser Temperatur arbeiten Kondenstrockner nicht mehr effektiv. Auf den Einsatz von Adsorptionstrocknern ist auf jeden Fall zu verzichten, mit diesen Trocknern kann die Luftfeuchtigkeit bis nahe 0 abgesenkt werden. Hierdurch entstehen schwere Schäden am Baumaterial.

Wenn ein Aufheizen der Räume notwendig ist, darf dieses nur mit Elektroheizern oder mit indirekten Heizern (Abgase nach draussen) geschehen. Mit Gas darf nicht getrocknet werden, da bei der Verbrennung von Gas erhebliche Mengen an Wasser entstehen. Der Einsatz von Gasheizgeräten und Gasstrahlern ist nicht zu empfehlen. Bei der Verbrennung von 1,0 kg Propangas bilden sich zwischen 800 – 1200 Gramm Wasserdampf.

In der Regel ist die Trocknung nach 10-14 Tagen beendet, das Bauwerk hat dann seine Ausgleichsfeuchte erreicht.

Fragen Sie (02381/401019) nach unserem Angebot für die Neubautrocknung

  • Einsatz von Kondenstrocknern in Verbindung mit Ventilatoren
  • kein Einsatz von Adsorptionstrocknern
  • Heizen niemals mit Gas
  • Heizen nur mit Strom oder z.B. Ölheizern mit Abgasführung
  • Alle Öffnungen nach draußen unbedingt geschlossen halten
  • Mindenstemperatur 12-15°C
  • Trocknungsdauer ohne technische Unterstützung bis zu 3 Jahren
  • Vermeidung von verdecktem Schimmel durch Trocknung
  • bis zu 3000 Liter Wasser werden während der Bauphase eingebracht
  • bei Beton kann bis zu 400-800 Tage ohne Trocknung dauern bis er trocken ist
  • bei Ziegelmauerwerk kann es bis zu 120-300 Tage ohne Trocknung dauern